Junge Meerschweinchen sollte man zusammen halten

Wenn eine Meerschweinmutter Junge bekommt, dann ist dies für Zeugen ein Erlebnis. Die Kleinen kommen auf die Welt und sind noch feucht. Die Mutter leckt sie mit der Zunge trocken. Da sie Nestflüchter sind, haben sie bei der Geburt die Augen geöffnet und laufen sofort im Stall umher. Sie benötigen kein Nest, so wie Hasen etwa. Aber der Stall sollte dick eingestreut werden. Als Streumaterial eignen sich Stroh, Hobelspäne oder Pellets, die es im Handel zu kaufen gibt.

Kurz nach der Geburt fangen die jungen Meerschweinchen an, allein zu fressen. Sie knabbern Heu oder Grashalme, und auch mürbe Äpfel oder Karotten werden schon gekostet. Trotzdem benötigen sie ihre Mutter, denn nur sie kann ihnen die wichtige Milch geben. Mit der Milch nehmen junge Meerschweinchen die so genannte Kolostralmilch auf. Das ist die erste Milch, die nach der Geburt aus dem Gesäuge des Muttertieres tritt. Sie soll die jungen Tiere vor Krankheiten schützen.

Erst wenn ein Meerschweinchen ein Gewicht von 600 g erreicht hat, kann es von der Mutter abgesetzt und in einen anderen Stall gebracht werden. Dieses Gewicht wird bei guter Fütterung nach vier bis sechs Wochen erreicht. Während dieser Zeit sollte den Meerschweinchen hartes Brot angeboten werden. Aber auch Heu sollte in einer Raufe ständig zur Verfügung stehen. Durch die angebrachte Wasserflasche können die Tiere ihren Durst nach Bedarf stillen. Bild : © K. T.  / pixelio.de

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