Tierarztbesuche – wie häufig und weshalb sollte man den Tierarzt aufsuchen?

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Ein Haustier ist nicht nur ein liebenswürdiger Lebensgefährte, der das Zuhause bereichert. Die Anschaffung eines Haustiers bringt auch ein Maß an Verantwortung mit sich, das nicht unterschätzt werden sollte. Geht es um die Gesundheit des pelzigen Lieblings, so ist eine aufmerksame Fürsorge besonders wichtig.
Dennoch gilt auch, dass Haustiere meist robuster sind, als gedacht. Es darf nicht vergessen werden, dass die meisten Tiere

ursprünglich in der Natur ganz allein auf sich selbst gestellt waren. Eine zu intensive Fürsorge kann manchmal eher schädlich als nützlich sein. Wichtig ist hier, die richtige Balance zwischen angemessener Fürsorge und natürlicher Behandlung zu finden. Trotzdem oder gerade deshalb stellt sich vielen Haustierbesitzern die Frage: Wie oft und zu welchen Anlässen sollte ein Termin beim Tierarzt vereinbart werden? Wann ist ein Besuch unnötig und wann unbedingt zu empfehlen?

Krankheitsbilder erkennen und richtig einschätzen

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Besonders wichtig ist es, Anatomie und körperliche Systeme des Haustieres gut zu kennen, um mögliche Krankheitsbilder erkennen und einordnen zu können. Dazu gibt es im Internet unter anderem auf unseren Seiten ausreichend ausführliche Lektüre. Auch in Tierratgebern finden sich oft hilfreiche Tipps. Regelmäßige Wurmkuren können zum Beispiel bei Hunden notwendig sein.

Generell gilt: Normalerweise braucht ein Haustier keine Vorsorgeuntersuchungen, das verhält sich anders als beim Menschen. Fehlt dem Haustier jedoch etwas, verhält es sich unnormal oder zeigt es andere Auffälligkeiten, sollte in jedem Fall ein Tierarzt konsultiert werden.

So empfiehlt Sara Berger, Expertin von Pets Deli, beispielsweise, dass bei Verhaltensveränderungen und bei gesundheitlichen Problemen oder Unsicherheiten in Bezug auf das Tier der Tierarzt umgehend aufgesucht werden sollte.

Natürlich ist Vorsicht immer besser. Sollten Haustierbesitzer sich einmal nicht sicher sein, ist der Gang zum Tierarzt gerade bei Unklarheiten immer die beste Lösung. Mit der Zeit werden Haustier und Herrchen sich aber so gut kennengelernt haben, dass Krankheitsbilder sofort vom Besitzer erkannt werden. Bei älteren Tieren kann eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung eventuell sinnvoll sein, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Hier hilft aber auch gerne der zuständige Tierarzt weiter.

Unter anderem bei folgenden Anzeichen ist ein Tierarztbesuch angezeigt:

  • (plötzlichem) Über- oder Untergewicht
  • übermäßigem und unnormalem Durst
  • Appetitlosigkeit
  • mattem Fell
  • Fellverlust oder Haarausfall

Impfschutz protokollieren und kontrollieren

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Ein regelmäßig aufzufrischender Impfschutz ist unbedingt einzuhalten, das gilt genauso wie beim Menschen. Die letzten Impftermine und verwendeten Präparate werden vom Tierarzt protokolliert und sollten stets im Blick behalten werden. Über die benötigten Impfungen für Hund, Katze und Co. informiert ebenso der zuständige Tierarzt. Der nächste Tierarztbesuch sollte dann spätestens für die nächste Impfung angesetzt werden.

Kosten vergleichen und nachvollziehen

Impfungen und Tierarztbesuche sind nicht nur eine Zeit-, sondern auch eine Kostenfrage. Deswegen sollte die Anschaffung eines Haustieres gut überlegt sein. Manchmal sind jedoch auch nicht alle Impfungen unbedingt notwendig. Hier ist eine umfangreiche Information zum Beispiel im Internet, bei Freunden mit Haustieren oder anderen Tierarztpraxen unbedingt ratsam, um überflüssige Kosten zu vermeiden.

Selbst Hand anlegen beim Gesundheitscheck daheim

Auch, wenn sich Tier und Herrchen besonders gut kennen, kann es immer einmal sein, dass dem geschulten Auge des Besitzers etwas entgeht. Daher empfiehlt es sich, regelmäßig selbst einen gründlichen Gesundheitscheck durchzuführen. Geschriebene Ratgeber, aber auch Online-Portale beschreiben sehr detailliert, worauf beim Self-Check der Gesundheit des Haustiers zu achten ist:

  • Krallen und Zähne prüfen
  • auf Verletzungen, Beulen, Krusten, Kratzer untersuchen
  • auf Fell-Unregelmäßigkeiten oder Haarausfall überprüfen
  • Ohren und Nasen- sowie Mundschleimhäute ansehen
  • Gewicht messen

Diese eigene, kleine Kontrolluntersuchung vermittelt einen groben Überblick über die Gesundheit des Haustieres und kann eventuell kleinere, nicht bemerkte Verletzungen aufspüren. So sind Haustier und Herrchen gemeinsam auf der sicheren Seite. Sollten bei diesen Kontrollen Unregelmäßigkeiten bemerkt werden, ist der Gang zum Tierarzt besser heute als morgen angesagt – das gilt übrigens bei sämtlichen gesundheitlichen Auffälligkeiten.

Ein grundsätzlicher Tipp zum Schluss: Gesunde und artgerechte Ernährung ist für das Wohlbefinden und die Vitalität Ihres Vierbeiners essenziell. Industrielle Futtermittel sind aufgrund der minderwertigen Zutaten hierfür nicht zu empfehlen. Hochwertige und natürliche Nahrung erhalten Sie beispielsweise von dem Hersteller PETS DELI.

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